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TAGLIEBER HOLZBAU GmbH

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Große Dankesfeier für Erwin Taglieber und seine Verdienste in 37 Jahren als Geschäftsführer der Taglieber Holzbau GmbH

Schlüsselübergabe des Familienunternehmens an die vierte Generation

Nach 37 Jahren als Geschäftsführer der Taglieber Holzbau GmbH geht eine Ära zu Ende: Erwin Taglieber wurde am Freitag, 12. April 2024, in feierlichem Rahmen für sein Lebenswerk und sein Engagement geehrt. Er bleibt in beratender Funktion dem Unternehmen mit seinem Knowhow und seiner jahrzehntelangen Erfahrung erhalten.

Das mittelständische, inhabergeführte Holzbauunternehmen mit rund 230 Mitarbeitern wurde 1921 gegründet und 1987 von Erwin Taglieber in der dritten Generation übernommen. Mit Wirkung zum 01.01.2024 hat Erwin Taglieber die Geschicke des Unternehmens an die 4. Generation übergeben. Franziska Taglieber, Christine Manz und Stefan Taglieber, die Kinder von Erwin Taglieber und seiner Frau Gabi, waren bereits seit 2021 gemeinsam mit ihrem Vater in der Geschäftsleitung aktiv und tragen nun die alleinige Verantwortung.

Mit ihrem beruflichen Werdegang und den bisherigen Tätigkeiten bringen alle Drei beste Voraussetzungen für die neuen Aufgaben und die Weiterentwicklung der Taglieber Holzbau GmbH mit. Die Aufgabenfelder sind künftig wie folgt aufgeteilt: Franziska Taglieber (Bachelor of Arts) ist verantwortlich für die Bereiche Personal und Finanzen. Stefan Taglieber (staatlich geprüfter Bautechniker, Zimmerermeister) verantwortet die gesamte Technik und die Bauausführung. In Christine Manz (Master of Science Bauingenieurin) Verantwortung liegen Verkauf und Planung.

Als Anerkennung für die Verdienste Ihres Vaters und als Dankeschön für sein Vertrauen bei der Übergabe des Familienbetriebs, organisierten sie eine Dankesfeier. Familie und Verwandte, Mitarbeiter, langjährige Weggefährten, Partnerfirmen und Vertreter von (Holzbau-)Verbänden waren der Einladung gefolgt, um Erwin Taglieber zu seinem Lebenswerk zu gratulieren und sich für sein Wirken und seine Leistungen in knapp vier Jahrzehnten zu bedanken.

Die Produktionshalle wurde zu einem feierlichen Zelt umdekoriert und Meilensteine aus der Historie des Unternehmens schmückten in Form von Fotos die Holzwände. Zu Beginn des Abends zeigten Christine Manz und Franziska und Stefan Taglieber den Werdegang ihrer Eltern und des elterlichen Betriebes auf.

Erwin Taglieber hat im Alter von nur 25 Jahren das Unternehmen nach dem frühen Tod seines Vaters übernommen. Die familiengeführte Zimmerei beschäftigte sieben Mitarbeiter und befand sich in Schwörsheim auf einer Fläche von rund 1.800 m². 1991 erfolgte der Umzug nach Oettingen in ein neu gebautes Büro, eine Schreinerei mit Lager und eine Abbundhalle. In den folgenden Jahren wurde der Firmenstandort durch den Bau eines dreistöckigen Bürogebäudes und mehrerer Produktionshallen kontinuierlich vergrößert und umfasst im Jahr 2024 rund 50.000 m². Taglieber Holzbau beschäftigt aktuell 230 Mitarbeiter, über dreißigmal so viele wie zu Beginn der Geschäftsführertätigkeit von Erwin Taglieber.

Erwin Tagliebers Verdienste liegen aber nicht nur im eigenen Unternehmen. Als Präsident des Deutschen Holzfertigbau-Verbandes e.V. und des Deutschen Holzwirtschaftsrates e.V., Plattformsprecher Forst+Holz, Vorstandsmitglied Holzbau Deutschland sowie Mitglied in zahlreichen anderen Netzwerken und Vereinen ist er im ständigen Austausch mit Politikern und anderen Holzbauunternehmen, um die Bekanntheit des Holzbaus zu steigern, den Beitrag des Holzbaus zum Klimaschutz zu verdeutlichen und Fachkräfte im Handwerk zu sichern.

Diese großen Erfolge konnte Erwin Taglieber aber nur gemeinsam mit seiner Frau Gabi verwirklichen, die ihm immer den Rücken freigehalten hat und neben ihren Aufgaben als Mama und mittlerweile dreifacher Oma schon immer im Betrieb mitgearbeitet und sich nebenbei zur Fachfrau im Zimmererhandwerk weitergebildet hat.

Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben, betonte in seinem Grußwort das herausragende ehrenamtliche Engagement von Erwin Taglieber, der sich beispielsweise als Mitglied in der Vollversammlung der HWK Schwaben dafür einsetzt, bereits in der Grundschule über die beruflichen Möglichkeiten einer Ausbildung im Handwerk aufzuklären. Sowohl er selbst, als auch Erwin Taglieber, könne sich glücklich schätzen, dass die Unternehmensnachfolge geregelt sei, da in den nächsten fünf Jahren leider viele Handwerksbetriebe wegen der fehlenden Nachfolge aufgeben müssten. Zum Abschluss gab Hans-Peter Rauch noch folgenden Tipp an Erwin Taglieber: „Sei Berater, nicht Ratgeber.“

Im zweiten Grußwort hob Dipl.-Ing. Alexander Gumpp, 1. Vizepräsident des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks, hervor, dass Erwin Taglieber sicherlich 50 % seiner Arbeitszeit für das Ehrenamt in den verschiedensten Verbänden aufbringe und dass es sein Verdienst sei, dass es in Donauwörth bald einen weiteren Berufsschulstandort für die Zimmerer gäbe, die dann nicht mehr bis nach Immenstadt und Memmingen müssten.

Nach einer zukünftigen Brotzeit sowie lustigen Anekdoten aus der Zusammenarbeit mit Erwin Taglieber, honorierten die Taglieber Zimmerer die Verdienste ihres ehemaligen Chefs mit einem traditionellen Zimmererklatsch sowie einem auf Erwin Taglieber umgeschriebenen Richtspruch.

Getreu dem Motto „Wer fest arbeitet, darf auch feste feiern“ wurde bis in die Nacht hinein bei Livemusik getanzt und „Erwins Lebenswerk“ gefeiert.

 

Foto: Die Unternehmerfamilie Taglieber: Privat und im Unternehmen ein Spitzenteam (von links:) Christine Manz, Franziska, Erwin, Gabi und Stefan Taglieber